Die meisten Menschen verwenden diese Begriffe synonym. Das sollten sie nicht.
Ein Unternehmer und ein Kleinunternehmer unterzeichnen beide Verträge. Beide sorgen sich um den Cashflow. Beide stehen vor der sehr realen Gefahr, ihre Investition zu verlieren. Doch ihre Beweggründe gehen am Anfang deutlich auseinander.
Unternehmer sind für Störungen geschaffen. Sie wollen keine Bäckerei betreiben; Sie wollen die Art und Weise, wie Brot verkauft wird, neu erfinden. Ihr Ziel ist Innovation. Sie möchten ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder ein völlig neues Geschäftsmodell einführen. Sie suchen nach einem asymmetrischen Aufwärtspotenzial. Sie wollen neue Formen wirtschaftlicher Werte schaffen, wo es vorher keine gab. Dies ist ein Gebiet mit hohem Risiko und hoher Belohnung. Die Chancen stehen schlecht. Aber die Auszahlung, wenn sie es schaffen, ändert alles.
Kleinunternehmer haben ein anderes Drehbuch. Sie sind oft genauso fleißig. Sie besitzen oft die gleiche Körnung. Aber sie versuchen nicht, aus dem Rahmen zu fallen. Sie bauen Unternehmen auf der Grundlage etablierter, bewährter Modelle auf. Ein örtlicher Sanitärdienstleister. Ein Lebensmittelladen in der Nachbarschaft. Ein eigenständiges Beratungsunternehmen. Sie stören keine Branche. Sie dienen einer lokalen Gemeinschaft zuverlässig.
Die Unterscheidung ist wichtig. Es verändert die Art und Weise, wie Sie Erfolg messen.
Für den Unternehmer könnte Erfolg einen massiven Ausstieg oder eine Marktveränderung bedeuten. Für den Inhaber eines Kleinunternehmens bedeutet Erfolg oft nachhaltigen Gewinn und Stabilität im Lebensstil. Einer jagt ein Einhorn. Der andere ist der Bau eines stabilen Hauses.
Beide übernehmen das Geschäftsrisiko. Beide arbeiten bis spät in die Nacht. Aber die Flugbahn ist grundlegend anders. Zu verstehen, auf welchem Weg Sie sich befinden, ist der erste Schritt, um bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen. Sie können einen Börsengang nicht planen, wenn Sie nur die Hypothek abbezahlen möchten.
















