Steve Jobs ist nicht einfach aus der Führung von Apple verschwunden. Sein Niedergang war eine öffentliche, schmerzhafte Entschlüsselung, die sich über fast ein Jahrzehnt erstreckte. Es begann mit einer Diagnose, mit der niemand gerechnet hatte.

Im Jahr 2003 entdeckten Ärzte eine seltene Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Typ ist wichtig. Er wird oft als neuroendokriner Tumor bezeichnet. Es ist nicht dasselbe wie das aggressive, sich schnell entwickelnde Adenokarzinom, das normalerweise schnell zum Tod führt. Diese seltenere Form wächst langsamer. Es gibt den Patienten mehr Zeit. Jobs hatte diese Zeit.

Im folgenden Jahr kündigte er eine Operation an. Er hat den Tumor entfernt. Er kehrte zur Arbeit zurück. Er sah gut aus. Er überzeugte die Anleger, dass es ihm gut ginge.

Doch der Krebs blieb nicht fern. Es hat sich bewegt. Es breitete sich auf seine Leber aus.

Im Jahr 2009 war Jobs wieder in den Schlagzeilen. Diesmal brauchte er eine Lebertransplantation. Er war monatelang weg. Das Unternehmen geriet in Panik. Tim Cook, sein COO, sprang in die Bresche. Jobs kehrte später in diesem Jahr zurück. Er sah dünner aus. Er sah müde aus. Aber er hatte immer noch die Zügel in der Hand.

Dann kam August 2011.

Jobs trat als CEO zurück. Zu seinem Nachfolger ernannte er Tim Cook. Der Vorstand akzeptierte. Der Markt reagierte. Die Anleger atmeten erleichtert auf, da sie davon ausgingen, dass der Übergang reibungslos verlaufen würde. Sie lagen falsch.

Zwei Monate später starb Jobs.

Er war 56 Jahre alt. Die Ursache? Komplikationen durch Bauchspeicheldrüsenkrebs. Derselbe Krebs, gegen den er acht Jahre lang gekämpft hatte. Denselben Krebs hatte er vorübergehend überlebt.

Warum hat es so lange gedauert? Weil der Tumor langsam war. Weil es selten war. Denn Jobs entschied sich zunächst dafür, die konventionelle Behandlung zu verschieben und sich stattdessen für alternative Therapien zu entscheiden. Diese Entscheidung hätte ihm vielleicht Zeit verschaffen können. Oder es hätte ihn mehr gekostet. Wir werden es nie genau wissen.

Was wir wissen, ist die Zeitachse. Es ist kurz. Es ist brutal. Und es geschah vor aller Welt.

„Der Vorstand stimmte zu. Der Markt reagierte. Die Anleger atmeten erleichtert auf, da sie davon ausgingen, dass der Übergang reibungslos verlaufen würde. Sie lagen falsch.“

Jobs starben nicht sofort. Er ist nicht in der Öffentlichkeit zusammengebrochen. Er verblasste. Er arbeitete bis zum Schluss. Er flog zwischen Kalifornien und Hawaii. Er verabschiedete sich von seiner Familie. Er unterzeichnete Produkte, die ihn überleben würden.

Das iPhone 4S kam nach seinem Tod heraus. Es wurde „4S“ genannt, da es sich um die vierte Version handelte. Aber intern stand es für „Siri“. Der Sprachassistent, der zu einem festen Bestandteil des modernen Lebens werden sollte. Jobs half beim Aufbau. Er hat den Start nie gesehen.

Sein Tod löste eine weltweite Welle aus. Die Menschen trauerten um den Mann. Sie trauerten um die Vision. Sie trauerten um die Zukunft, die er repräsentierte.

Aber hinter der Trauer steckte eine Frage. Eine einfache, unbequeme Sache.

Hätte er mehr tun können?

Er besuchte Ärzte in der Schweiz. Er versuchte es mit einer speziellen Diät. Er vermied monatelang eine Chemotherapie. Das waren seine Entscheidungen. Sein Recht. Aber sie prägten auch sein Schicksal.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist tödlich. Die meisten Menschen sterben innerhalb von sechs Monaten nach der Diagnose. Jobs lebte acht Jahre lang. Das ist ein Ausreißer. Es ist ein Wunder der modernen Medizin. Oder Glück. Oder beides.

In seiner Geschichte geht es nicht nur um Apple. Es geht um Biologie. Über das Timing. Über die Zerbrechlichkeit des Menschen