Der soziale Graph war nicht immer öffentlich. Als Mark Zuckerberg, Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes die Plattform im Jahr 2004 starteten, war sie ausschließlich für Harvard-Studenten gedacht. Sie alle besuchten die Universität. Diese Exklusivität endete schnell. Im Jahr 2006 öffnete sich das Tor für alle über 13 Jahre. Der Wandel veränderte alles.

Nutzerwachstum und der Meilenstein 2011

Das Netzwerk explodierte. Ende 2011 hatte Facebook 845 Millionen Nutzer. Damit war es seinerzeit das größte soziale Netzwerk der Welt. Der Umfang war riesig, aber das Geschäftsmodell blieb einfach. Der Zugang zur Website ist kostenlos. Sie zahlen keine Abonnementgebühr. Wie überlebt das Unternehmen?

Wie Facebook mit dem kostenlosen Zugang Einnahmen erzielt

Die Antwort ist Werbung. Das Unternehmen verdient den Großteil seines Geldes mit Werbung. Benutzer erstellen Profile, laden Fotos hoch und signalisieren ihre Zustimmung zu Inhalten mit dem Gefällt mir-Button. Diese Aktionen erzeugen Daten. Diese Daten verkaufen Werbeflächen. Der News Feed ist für diesen Mechanismus von zentraler Bedeutung. Es informiert Benutzer über Änderungen an den Profilen und dem Status ihrer Freunde. Dadurch bleiben Sie länger auf der Website. Mehr Zeit auf der Website bedeutet mehr Anzeigenimpressionen.

Der Börsengang 2012 und die öffentlichen Märkte

Im darauffolgenden Jahr brachte der Börsengang von Facebook 16 Milliarden US-Dollar ein. Das war ein Meilenstein. Das Unternehmen ging an die Börse. Die Bewertung spiegelte seine Dominanz wider. Der Datenschutz bleibt jedoch ein anhaltendes Anliegen. Der Kompromiss ist klar: Freier Zugang erfordert Datenerfassung. Benutzer geben etwas Privatsphäre für kostenlosen Service auf.

Die Zahlen erzählen die Geschichte. 845 Millionen Nutzer bis 2011. 2012 wurden 16 Milliarden US-Dollar gesammelt. Das Modell funktioniert, ist aber mit Kosten verbunden. Wer zahlt? Du tust. Nicht in Dollar, sondern in Daten.